Werkstatt für Menschen mit behinderung
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Rehabilitation & Wohnen

QUALIFIZIERUNG.
BILDUNG.
TEILHABE.

Berufsbildung

„Mach das Beste aus Dir, etwas Besseres kannst Du nicht tun!“
(Ralph Waldo Emerson)

Die berufliche Bildung bei den REHA-Betrieben Erftland hat für jeden Teilnehmer viele Vorteile: Sie ist die Basis zur persönlichen, sozialen und beruflichen Entwicklung. Denn durch den Erwerb und Ausbau verschiedener beruflicher Fähigkeiten wird das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gestärkt. Ziel des Berufsbildungsbereiches ist die Verbesserung der Eingliederungsmöglichkeiten in den allgemeinen Arbeitsmarkt oder in den Arbeitsbereich der Werkstatt.

Die REHA-Betriebe Erftland führen berufsbildende und persönlichkeitsentwickelnde Maßnahmen durch. Damit jeder Teilnehmer kontinuierlich Fortschritte erzielt, erstellen die Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung einen individuellen Eingliederungsplan. Dieser Plan ist auf die persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Stärken des Teilnehmers zugeschnitten. Die beruflichen Wünsche der Teilnehmer können am besten verwirklicht werden, wenn die Teilnehmer bewusst lernen, neugierig sind und sich trauen, Neues auszuprobieren.

Die berufliche Förderung unterteilt sich in:

  1. Tätigkeitsorientierte Qualifikation (beinhaltet alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die notwendig sind, an einem Arbeitsplatz eine Tätigkeit auszuführen)
  2. Arbeitsplatzorientierte Qualifikation (beinhaltet alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die notwendig sind, an einem Arbeitsplatz alle Tätigkeiten auszuführen)
  3. Berufsfeldorientierte Qualifikation (beinhaltet alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die notwendig sind, um innerhalb eines Berufsfeldes, z.B. Siebdruck, an allen Arbeitsplätzen alle Tätigkeiten auszuführen)
  4. Berufsbildorientierte Qualifikation (beinhaltet alle Kenntnisse und Fähigkeiten, eines anerkannten Berufsbildes z.B. Drucker oder Beikoch)
  5. der Erhalt und die Weiterentwicklung von Kulturtechniken (Konzepte zur Problembewältigung in unterschiedlichen Lebenssituationen. Zum Beispiel die richtige Verwendung eines Busfahrplans oder eines Kalenders)
  6. die Entwicklung und Verbesserung sozialer Kompetenzen
  7. die Persönlichkeitsförderung
  8. Maschinen- und Werkzeugkunde
  9. Konzentrations- und handwerkliche Techniken
  10. Kenntnisse zur Arbeitssicherheit
  11. Computerlernprogramme, Einsatz von Medien
  12. Theoretische Kenntnisse
  13. Praktische Arbeitsaufgaben und –proben

Durch die Verknüpfung aller Fördermaßnahmen entstehen beim Teilnehmer berufliche Handlungskompetenzen. Dabei verfolgt jedes einzelne Lernmodul ein bestimmtes Lernziel. Dieses ist an die verschiedenen Produktionsabteilungen geknüpft. Ist der Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs entsprechend geeignet und motiviert, besteht die Möglichkeit, die Arbeitstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erproben und ggf. die berufliche Bildung dort fortzuführen. Die Fachkräfte für Arbeit- und Berufsförderung begleiten den Teilnehmer dabei.

Der Berufsbildungs-Bereich
Er nennt sich auch BBB.
Im BBB lernt man, sich auf das Arbeits-Leben vorzubereiten.

Arbeit ist ein wichtiger Teil des Lebens.
Durch Arbeiten fühlt man sich besser.
Mit Arbeit tut man etwas für die Gemeinschaft
Mit Arbeit ist man mit anderen zusammen und nicht alleine.
Durch Arbeit kann man seine Fähigkeiten zeigen.

Der BBB macht einen Plan
In diesem Plan steht was man gerne macht.
In diesem Plan steht was man gut kann.
In diesem Plan steht was man lernen muss.

Man lernt in der Werkstatt sehr viel:
Man lernt wie man Werkzeug benutzt.
Man lernt wie man Maschinen bedient.
Man lernt wie man Computer bedient.
Man lernt wie man richtig arbeitet.

Wo lernt man?
Man lernt etwas in der Druckerei.
Man lernt etwas in der Schreinerei.
Man lernt etwas in der Schlosserei.
Man lernt etwas im Garten.
Man lernt etwas in der Hauswirtschaft.
Man lernt etwas in der Dienstleistung.
Man lernt etwas in der Mustermacherei.
Man lernt etwas im Teppichzuschnitt.
Man lernt etwas im Musterversand.
Man lernt etwas in der PVC-Schweißtechnik.